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CISS im HP Officejet Pro 8100

HP Officejet Pro 8100 mit CISS
HP Officejet Pro 8100 mit CISS
HP Officejet Pro 8100 mit CISS

(30.11.2012)

Die HP Officejet Pro-Geräte waren die letzten Jahre ideale Drucker für die Ausrüstung mit CISS-Systemen.

Durch die feststehenden Patronen und das bereits eingebaute Schlauchsystem zum Druckkopf mussten nur die Tintenpatronen modifiziert oder durch spezielle CISS-Patronen ersetzt werden.

Die Geräte druckten sehr zuverlässig und in hoher Qualität.

Von K550 über K5400 bis Officejet Pro 8000 und die entsprechenden Multifunktionsgeräte der L-Serie bzw. Officejet Pro 8500 waren bei mir jede Menge Drucker im Einsatz und zusammengenommen haben sie eine hohe 6stellige Seitenzahl gedruckt!

In 2012 hat HP dann die Nachfolgegeräte Officejet Pro 8100 (Drucker) bzw. Officejet Pro 8600 (Multifunktionsgerät) auf den Markt gebracht.

Leider mit komplett anderem mechanischem Aufbau. Das Schlauchsystem ist nicht mehr vorhanden, die Patronen fahren jetzt wieder wie bei anderen Druckern auf dem Druckkopf-Schlitten mit.

Das ist für den Einbau eines CISS-Systems natürlich nicht so gut.

Aber soviel sei schon verraten - es funktioniert trotzdem!

 

 

Ausgepackt und eingeschalten...

Druckkopfschlitten HP Officejet Pro 8100
Druckkopfschlitten HP Officejet Pro 8100
Druckkopfschlitten HP Officejet Pro 8100

Einen ausführlichen Test des Druckers spare ich mir, da gibt es andere Webseiten die das schon ausführlich durchgeführt haben. Auf dieser Seite will ich die Unterschiede zum Vorgänger und den Einsatz mit CISS erklären und beschreiben.

Schon beim Auspacken des Gerätes kommt mir der Drucker massiver vor als der Officejet Pro 8000.

Anscheinend wurde hier dickeres oder stabileres Material verwendet. Die Konstruktion "fühlt" sich massiver an.

In der Größe unterscheiden sich die Geräte aber kaum.

 

Die Gehäusefarbe ist allerdings ein erster Kritikpunkt.

Wer hatte wohl nur die Idee, einen Drucker in Schokoladenbraun zu verkaufen?

Gut, das ist Ansichtssache, Hochglanz-Schwarz wie beim Vorgänger ist auch nicht so toll.

Mir jedenfalls gefällt diese Farbe überhaupt nicht.

Gut gefällt mir dafür aber daß endlich wieder eine richtige Papierschublade vorhanden ist.

Und zwar eine die beim Herausziehen nicht gleich ausseinanderfällt. Hier ist die Bezeichnung als "Office"-Gerät wirklich gerechtfertigt.

Ausserdem kann man problemlos eine halbe Packung Papier (250 Blatt) einlegen ohne daß es Probleme gibt.

Für den unbeaufsichtigten Dauerdruck ist das Gerät also besser geeignet als der Vorgänger.

 

Aufgestellt und angeschlossen ist das Gerät in wenigen Minuten.

Der Druckkopf ist bereits eingebaut und erinnert stark an die Pixma-Serie von Canon.

Nur Patronen müssen noch eingesetzt werden.

Dazu habe ich gleich das nagelneue CISS-System eingebaut und - nichts tut!

Der Drucker benötigt für die Erst-Inbetriebnahme auf jeden Fall die mitgelieferten Patronen.

Damit will HP vermutlich der Unsitte begegnen, daß Drucker und Patronen entbundelt werden, einige schlaue Anbieter verkaufen Drucker mit kompatiblen Patronen und die enthaltenen Originalpatronen extra. Das gibt dann höhere Marge. Ist auch zu verstehen wenn die Patronen fast mehr kosten als der Drucker. Nur für die Hersteller ist das natürlich sehr störend. Auf den Patronen ist dazu übrigens auch ein deutlicher Hinweis aufgedruckt: "Setup Cartridge" - Required for Setup.

 

 

Druckkopf HP Officejet Pro 8100
Druckkopf HP Officejet Pro 8100
Druckkopf HP Officejet Pro 8100

Und CISS...

Die Initialisierung des Druckers geht innerhalb von 2 Minuten über die Bühne, kein Vergleich zum Vorgänger der sich für die erste Betriebnahme über 20 Minuten zum Füllen des Schlauchsystems gegönnt hatte.

Klar, der Neue hat ja auch kein Schlauchsystem zu befüllen.

Nachdem der Drucker "Betriebsbereit" gemeldet hat habe ich sofort wieder die CISS-Patronen eingesetzt.

Diesmal wurden sie auch akzeptiert. Es wurde also gerade mal eine Seite mit der Originaltinte gedruckt.

Die Startup-Patronen werde ich bei Gelegenheit mal in einem anderen Drucker probieren ob die evtl. nur auf dem Ursprünglichen Gerät funktionieren. Denn in den Druckereinstellungen gibt es einen neuen Punkt: HP-Patronenschutz.

Damit lassen sich alle installierten Patronen nur in diesem einen Drucker nutzen.

Könnte mir gut vorstellen daß die Initialisierungspatrone diesen "Schutz" aktiviert hat.

Die Funktion dürfte eher HP als dem Anwender nutzen, denn wer klaut Druckerpatronen?!

Bei den HP Nr. 950/951-Patronen sind die Chips übrigens in das Plastik der Patrone eingebettet und nicht mehr aufgeklebt. Ein einfaches Herausnehmen der Chips ohne diese zu beschädigen ist damit leider nicht mehr so einfach möglich.

 

Leicht überarbeitet

Das Web-Menü des Druckers ist ähnlich zum Vorgängermodell, hat aber ein paar mehr oder weniger interessante neue Elemente.

Neben dem Patronenschutz ist mir zusätzliche Information bei den Patronen ins Auge gesprungen.

Ink Zone: 1 - wozu das wohl gut ist?

Vermutlich werden Tintenpatronen zukünftig nach Regionen unterschieden um Grauimporte zu unterbinden.

Region-Codes für Tintenpatronen? US-Tinte läuft nicht in Deutschen Druckern!?!

Wer weiss wozu diese Zonenangabe gut ist?

 

Ausserdem wird bei den Patronen USE und HP unterschieden.

Anscheinend lässt HP jetzt Fremdpatronen zu.

Ob das ein Nachgeben gegen allgemeine Kritik gegen die Dongle-Politik bei Tintenpatronen ist oder ob da wieder was neues dahintersteckt muss sich noch zeigen.

 

Statt 4 oder 2 Druckköpfe wie bei den Vorgänger-Geräten gibt es jetzt nur noch einen Druckkopf, der ist dafür riesig.

Und sieht aus wie bei den Canon-Pixma-Geräten.

Im Druckkopf-Status gibt es dazu einen Punk "Stift-ID". Wozu das wohl sein soll?

Übrigens- während ich hier schreibe druckt der Drucker - aktuell sind wir bei Seite 895.

 

Software

Die Softwareinstallation läuft deutlich schneller ab als beim Vorgänger, ansonsten fällt auf, daß in den Treibereinstellungen nur noch Windows-Standard-Einstellungen vorhanden sind, irgendwelche HP-spezifischen bunten Treiber-Besonderheiten sind hier nicht mehr vorhanden.

Dafür nervt die dauernde Eigenwerbung:

Papier alle: Hinweisfenster "Papier fehlt - HP empfiehlt bla bla"

Tinte fast leer: Hinweisfenster "Tinte fast leer - Link zum HP-Onlineshop"

Ein Drucker ist zum Arbeiten da, nicht um Werbebotschaften zu verbreiten.

Wenn schon dann sollte das abschaltbar sein.

Insgesamt gibt es aber kaum große Änderungen zum Vorgänger.

 

Papiereinzug

Oft bemängelt wurde bei den Vorgängergeräten der Papiereinzug. Oft gab es Papierstaus und auch sonst war der Einzug einer der größten Kritikpunkte an den sonst sehr guten Maschinen.

Beim Officejet Pro 8600 gibt es jetzt wieder eine richtige Papierschublade.

D.h. Deckel anheben und Papier reinschieben geht nicht mehr, man muss schon die gesamte Schublade herausziehen. Auch kann man leider nicht mehr den Füllstand erkennen.

Dafür passt jetzt wieder wesentlich mehr Papier in das Fach. Ein 500Blatt-Päckchen ist mit 2 Ladevorgängen verdruckt.

Beim Vorgänger konnte man zwar laut Datenblatt auch mehr Papier einlegen, aber ab 100 Blatt gab es doch immer wieder Probleme mit dem Einzug.

Und auch die Papierausgabe passt endlich zum Papierfach:

Beim Officejet 8000 war es keine gute Idee das Papierfach zu füllen und einen unbeaufsichtigten Druckjob zu starten - irgendwann war die Papierausgabe voll und das Papier verteilte sich im Raum oder schlimmer noch es gab Papierstau.

Beim Officejet 8100 gibt es damit keine Probleme mehr - das Papier aus dem Papierfach passt komplett auch in die Ausgabe.

 

CISS schnell in Betrieb genommen

CISS im HP Officejet Pro 8100
CISS im HP Officejet Pro 8100
CISS im HP Officejet Pro 8100

Die Inbetriebnahme des CISS-Systems ist sehr einfach.

Erstmal die externen Tanks zur Hälfte mit Tinte gefüllt, auf den Tisch stellen und dann die Patronen einfach nach unten halten.

Auf den Patronen sind kleine Gummistöpsel. (siehe Bild)

Diese zieht man ab und schon fängt die Tinte an aus den höhergelegenen Tanks in die Patronen zu laufen.

Nach ca. 5 Minuten sind die Patronen voll. Sobald an der Öffnung Tinte sichtbar wird steckt man schnell den Gummistöpsel auf. Fertig.

Jetzt steckt man die Patronen einfach in den Drucker, überprüft ob die Patronen korrekt sitzen und schon ist das CISS eingebaut.

 

Die Verlegung der Tintenleitungen ist etwas fummelig. Die Leitungen dürfen nicht scheuern und nicht geknickt werden.

Ich habe sie mit den beiligenden Haltern nach oben herausgeführt, dazu muss aber der Deckel offen bleiben.

Wer lieber einen geschlossenen Drucker haben möchte muss wohl am Gehäuse herumbohren.

Das ist ein klarer Nachteil zum Vorgängermodell.

 

Die externen Tanks dürfen übrigens bei diesem Drucker auf keinen Fall erhöht oder auf dem Drucker stehen.

Beim HP8000/8500 war es empfehlenswert die Tanks auf den Drucker zu stellen. Dieser hatte aber ein geschlossenes System mit Druckausgleich.

Das System im HP8100/8600 ist deutlich empfindlicher was Druckunterschiede angeht.

Stehen die externen Tanks zu hoch, dann drückt es durch die Schwerkraft die Tinte in den Druckkopf und dieser fängt an zu tropfen.

Zum Glück sind die Druckköpfe aber dafür deutlich weniger anfällig gegen Luft im System.

Bei meinen Tests lief mehrfach der Druckkopf leer, d.h. Streifen und Druck ohne Tinte.

Beim HP8000/8500 wäre da sofort ein neuer Druckkopf fällig. Beim HP8100 reichte eine Düsenreinigung zur Ansaugung frischer Tinte nachdem die Tanks wieder in der richtigen Höhe positioniert waren.

Aber Achtung - Düsen sind empfindlich und nehmen es schnell übel wenn man ohne Tinte druckt.

Daher sollte man lieber nicht selbst experimentieren. Und zumindest die ersten paar Druckjobs nach Einbau des CISS-Systems beobachten ob alles problemlso funktioniert.

 

Die ersten 1000 Seiten.

Zum Druck verwende ich die für das Gerät freigegebene pigmentierte Inktec-Tinte.

Die Tinte funktioniert im Modus "Optimal" einwandfrei, bei Einstellung "Normal" fliesst die Tinte leider nicht schnell genug nach und es gibt je nach Farbdeckung nach einigen Seiten Streifen im Druck.

Da das Gerät aber in "Optimal" fast so schnell druckt wie der Vorgänger in "Normal" ist das sicher akzeptabel.

Man muss es nur wissen und die Treiber entsprechend einstellen.

Meiner Meinung nach eine akzeptable Einschränkung, ich werde aber trotzdem nochmal bei InkTec deswegen nachfragen. Könnte natürlich auch am CISS liegen.

 

Nach den ersten 1000 Seiten kann man daher zusammenfassen:

Drucker läuft gut mit CISS, Druckqualität hervorragend.

Einschränkungen:

- Druckqualität muss auf Optimal stehen, sonst wird es streifig.

- Aufstellung der externen Tanks muss unbedingt korrekt erfolgen: Neben dem Drucker auf den Tisch, keinesfalls erhöht oder über den Drucker. Sonst läuft Tinte aus.

 

Jetzt muss das Gerät erst einmal über Nacht Pause machen, danach wird man sehen ob Tinte bei Nichtbenutzung in die externen Tanks zurückläuft, ob etwas eintrocknet oder ob es sonst Probleme gibt.

Bis jetzt bin ich zuversichtlich.

 

HP Patronen 950/951 leer
HP Patronen 950/951 leer
HP Patronen 950/951 leer

Patrone leer

Eine Original-Tintenpatrone ist früher oder später einmal leer, bei heutigen Druckern eher früher als später.

Auch mit CISS kommt man irgendwann an den Punkt an dem der Drucker merkt, daß da irgendetwas nicht stimmt - soviel Tinte kann nie und nimmer in der Patrone sein.

Also fängt er an zu meckern...

 

Als erstes meldet der Drucker daß eine gebrauchte oder gefälschte Patrone erkannt wurde.

Wenn diese Meldung kommt erstmal alle Druckjobs löschen, sonst geht es nicht weiter.

 

Schön, wurde diese Patrone als Original verkauft?

Hier muss man unbedingt auf NEIN klicken, sonst geht nix mehr, die Patrone ist zwar neu aber kein Original.

 

Danach geht gleich das nächste Fenster auf - Achtung Gefälschte Patrone (!Uiuiui!)

Und nein, der Drucker druckt nicht weiter, erst kommt die nächste Meldung:

Gebrauchte, nachgefüllte oder gefälschte Patrone erkannt.

Aha - es könnte auch eine nachgefüllte Patrone sein. Wie schön, sind ja nicht alle Verbrecher.

Aber Achtung - es entgehen einem wichtige Vorteile, denn "Die Verwendung von Original HP Tintenpatronen wird BELOHNT". - diese Meldung natürlich gleich mit Link zum Online einkaufen.

 

ICH MÖCHTE ABER MIT CISS DRUCKEN - daher klicke ich auf OK und...

 

Noch eine Meldung:

Der Drucker ist jetzt beleidigt und zeigt ab sofort keinen Tintenstand mehr an.

Angeblich ist jetzt irgendwas kaputtgegangen, vielleicht explodiert oder einfach nur so programmiert um Bastler wie mich einzuschüchtern...

Ich will aber keine Patrone "Online einkaufen" sondern DRUCKEN!!

Also nochmal OK geklickt und...

 

DRUCKT!

 

Na also, geht doch.

4 Meldungen sind schon heftig, das ist ziemliche Schikane. Bei 4 Patronen sind das 16 Meldungen die man wegklicken muss bis der Drucker endlich akzeptiert daß er zukünftig die Klappe halten soll.

 

Wichtig - hat man bei der ersten Meldung versehentlich auf JA geklickt, dann geht je nach Druckermodell meistens nix mehr.

Abhilfe:

Starterpatronen oder Originalpatronen rein, warten bis der Drucker die Patronen akzeptiert hat.

Patronen raus und CISS-Patronen rein. Es kommt wieder obiger Dialog.

 

3 Tage später

HP Officejet Pro 8100 mit CISS
HP Officejet Pro 8100 mit CISS
HP Officejet Pro 8100 mit CISS

mangels Zeit stand der Drucker erst einmal 2 Tage unbenutzt. Erste Druckseite - einwandfrei.

Stillstand dürfte also kein Problem sein. Wobei hier natürlich Langzeiterfahrungen fehlen.

Nach der 3. Seite gab es dann leider Streifen und kurz darauf einen Papierstau.

Allerdings zeigte meine Diagnose daß sich meine Schlauchhalterung gelöst hatte und in den Drucker gefallen war.

Das ist natürlich überhaupt nicht gut und sollte möglichst nicht passieren.

Die Schlauchführung ist etwas pfriemelig da der Druckkopf immer hin und her fährt.

Beim HP8000/8100 stand das CISS ja still und der Drucker hatte schon ein perfektes Schlauchsystem ab Werk.

 

Als funktionsfähig habe ich jetzt herausgefunden wenn die externen Tanks rechts vom Drucker stehen und die Schläuche so am Druckerdeckel befestigt werden, daß sie bei Stillstand des Gerätes gerade nicht gespannt sind.

(siehe Bild)

Stellt man die Tanks links neben den Drucker, dann ist das "frei hängende" Teil des Schlauchs zu lang und bleibt irgendwann immer irgendwo hängen.

 

Mittlerweile ist mein Gerät übrigens bei Seite 2400.

4000 Seiten stehen für diese Woche noch auf dem Plan.

 

 

Meine aktuelle Empfehlung am 5.12.2012

Kann man sich ein CISS für den Officejet Pro 8100/8600 anschaffen?

 

Beim Officejet Pro 8100 auf jeden Fall, beim Druck muss allerdings der Deckel für die Schläuche offen bleiben oder man bohrt sich ein Loch durch (Achtung - da geht die Garantie flöten!)

Beim Officejet Pro 8600 muss man auf jeden Fall eine Schlauchdurchführung ins Gehäuse bohren, da sollte man also 2x überlegen ob man das will.

 

Das CISS funktioniert bei korrekter Verlegung der Schläuche und bei Einstellung des Druckmodi auf "Optimal" bisher problemlos. Der Drucker ist bei Optimal immer noch deutlich schneller als das Vorgängermodell und fast schon so schnell wie der 8000er bei Einstellung "Normal". Trotzdem muss ich natürlich mit InkTec abklären ob es hier noch bessere Tinte als die aktuell empfohlene gibt.

Die Aufstellung der externen Tanks ist eine wichtige Sache - bisher hat sich gezeigt daß es am besten funktioniert wenn die Tanks einfach neben dem Drucker stehen - keinesfalls erhöht.

 

Bastler die viel drucken und den HP8100 mit CISS ausrüsten wollen können also schon starten und ein CISS einbauen. Dabei natürlich die angesprochenen Punkte beachten.

 

Für Normalanwender würde ich aktuell noch Zurückhaltung empfehlen da Langzeiterfahrungen fehlen und wegen dem Problem im Normal-Modus.

Ich für meinen Teil drucke allerdings sowieso immer im Modus "Optimal", daher ist das für mich keine Einschränkung.

 

7.12.2012 - 5000 Seiten und kleiner Zwischenstopp

5000 Seiten hat mein 8100 jetzt gedruckt. Für eine Woche nicht schlecht.

Probleme gab es dabei keine größeren. Einige kleine Dinge wie das korrekte Verlegen der Schläuche habe ich mittlerweile ganz gut hinbekommen.

Aber dann gab es doch noch ein größeres Problem.

Der Drucker sollte von der Testposition auf dem Tisch auf einen Rollwagen umziehen.

Dazu habe ich den Tank auf den Drucker gestellt und den Drucker auf den Rollwagen gestellt, dann die Tanks wieder neben den Drucker. Aber diese 2 Minuten waren leider schon zu viel - der Drucker druckte nicht mehr.

Da man den Druckkopf mit installierten Patronen am Stück herausnehmen kann habe ich nachgeschaut und meine Vermutung hat sich bestätigt - durch das Anheben der Tanks ist die Tinte durch die Düsen gedrückt worden und der Druckkopf ist total versifft. Durch diesen fetten Tintentropfen geht natürlich nichts mehr.

Druckkopf vorsichtig abgewischt, wieder eingebaut, Reinigung durchgeführt und - druckt wieder.

Glück gehabt.

Daher nochmal der Hinweis - Externe Tanks neben der Drucker stellen, niemals auf den Drucker!

Jetzt darf sich der Drucker übers Wochenende erst einmal ausruhen...

 

7.1.2013 - 9331 Seiten gedruckt und läuft

Über Weihnachten stand der Drucker ca. 1 Woche unbenutzt.

Anschliessend habe ich ohne Vorbereitung oder Reinigung eine Testseite gedruckt - keinerlei Probleme mit Eintrocknen oder sonstigen Ruhezeit-bedingten Aussetzern.

Danach wurde wieder fleissig mit der Maschine gedruckt, damit sind mittlerweile 9331 Seiten drauf - und es werden immer mehr.

 

Mittlerweile habe ich auch ein paar Rückmeldungen von Kunden.

Anscheinend gibt es das Problem mit dem Druck in "Normaler" Qualität nicht überall.

Könnte bei mir daran liegen daß ich das CISS anders als in der Anleitung eingebaut habe (die war nämlich genau bei dem von mir verwendeten CISS nicht dabei, daher habe ich die Schläuche anders verlegt). Ich muss das bei Gelegenheit mal ändern und nochmal testen.

 

Die korrekte Aufstellung des CISS-Systems ist allerdings sehr wichtig.

Da die Drucker mit einem offenen System arbeiten (wie z.B. bei Canon). Gibt es sehr geringe Toleranzen was den Druck in den Schläuchen angeht. Stellt man die externen Tanks zu hoch dann tropft es sehr schnell aus dem Druckkopf. Also aufpassen - man merkt das aber normalerweise sofort wenn beim Test Flecken auf dem Papier erscheinen.

 

Damit Stand 7.1.2013 meine Meinung zum CISS:

 

Oben geschriebene Info durchlesen und beachten. CISS korrekt befüllen (möglichst keine Luft mehr in den Patronen lassen - Luftblasen beeinflussen den Nachfluss der Tinte). Externe Tanks neben den Drucker stellen, nicht wie bei den anderen Systemen auf den Drucker. Drucker beobachten ob es zu Tropfenbildung kommt. Aufstellung ggf. korrigieren. Ausdruck bei Einstellung NORMAL überprüfen.

Wenn es funktioniert - gut, wenn nicht - Einstellung "Optimal" als Grundeinstellung wählen (druckt etwas langsamer aber auch besser, sonstige Einschränkungen gibt es dabei nicht).

Wer das alles beachtet kann das CISS problemlos einsetzen.

Dieselben Regeln muss man übrigens auch bei allen CISS für Canon-Drucker beachten denn diese arbeiten ebenfalls mit offenen Tintensystemen. Es handelt sich also nicht um ein Problem sondern einfach um einen wichtigen Punkt den es zu beachten gilt. Bei korrekter Aufstellung der Tanks funktioniert alles problemlos.

Wir sind nur verwöhnt von den alten HP88/HP940-Patronen bei denen die Aufstellung durch das bereits integrierte Pumpsystem weitgehend egal war.

 

Ansonsten gefallen mir die neuen Geräte sogar besser als die Vorgänger:

- Druckqualität leicht besser bei deutlich höherer Geschwindigkeit

- Richtige Papierschublade mit mehr Fassungsvermögen

- Zuverlässigerer Papiereinzug

 

Nur die Gehäusefarbe ist ziemlich gewöhnungsbedürftig.

 

 

Update 17.5.2013: 40.000 Seiten und dazu der Officejet 8600

Kleines Update zu Pfingsten 2013:

Gerne schreibe ich Berichte und Bastelanleitungen, doch leider fehlt mir die Zeit dazu.

Daher war es die letzten Wochen und Monate etwas ruhiger auf meinen Webseiten.

 

Da das CISS für die HP 950/951-Patronen, bzw. Officejet Pro 8100 / 8600 aber sehr oft angefragt wird möchte ich doch ein kleines Update einfügen.

 

Der Officejet Pro 8100 hat mittlerweile über 40.000 Seiten auf dem Zähler, nachdem ich die richtige Aufstellung und Leitungsführung herausgefunden hatte gibt es seither keinerlei Probleme. Das Gerät läuft deutlich besser als die Vorgängermodelle. Die Druckqualität ist besser und die Geschwindigkeit etwas höher. Insgesamt also ein echter Fortschritt. Die anfänglichen Vorbehalte gegen das CISS wegen dem offenen Tintensystem sind soweit erledigt.

Zur Installation habe ich deutlich weniger Rückmeldungen zu Probleme wie bei den 940er-Systemen bei denen man extrem darauf achten musste daß keine Luft ins Tintensystem gelangte.

 

Den weiteren Erfahrungsbericht zum CISS für 950/951 gibt es auf Basis des Officejet Pro 8600

 

10.10.2013: Update - Patrone leer

Ab und an kommt es mit den kompatiblen Patronen vor daß der Drucker mecker "Patrone leer".

Warum? Keine Ahnung - eigentlich steht der Zähler auf "Füllstand unbekannt", aber vielleicht machen die Chips doch ab und an einen Reset an dem sich der Drucker verschluckt.

 

Jedenfalls kann das passieren und nervt. Aber ein größeres Problem ist das nicht.

Bei mir tritt das ungefähr alle 10.000 Seiten auf.

 

Lösung:

Drucker aufmachen, CISS ausbauen (alle! Patronen entfernen).

Originalpatronen einsetzen, die aus dem Starterset reichen auch wenn sie leer sind. Deckel zu.

Zwischen jedem Schritt immer ein bisschen warten bis der Drucker fertig ist. Falls man zu schnell arbeitet funktioniert es nicht.

Deckel auf, Originalpatronen raus, Deckel offen lassen. Ausschalten.

Deckel zu. Einschalten. WARTEN bis der Drucker bereit ist - er meckert natürlich über fehlende Patronen.

 

In der Zwischenzeit die CISS-Patronen überprüfen ob noch Tinte drin ist oder nur Luft, bei Bedarf die Luft mit einer Spritze rausziehen (zwischen Chip und Anschluss für den Drucker ist ein kleiner Gummistopfen, entfernt man diesen dann passt da genau eine Spritze (ohne Nadel) rein. Die CISS-Patronen können auch mit einem feuchten Tuch aussen abgewischt werden. Ist zwar für den Druck nicht nötig aber wer will darf das machen.

 

Deckel auf, CISS einsetzen. Deckel zu.

Jetzt an den PC. Dort kommt die Meldung daß gebrauchte oder gefälschte Patronen erkannt wurden.

Richtige Antwort anklicken. Zur Info - es ist KEINE Originalpatrone, also NEIN anklicken. Dann kommt nochmal eine Meldung daß keine Garantie besteht, der Drucker explodiert und der Mond in die Sonne stürzt. Hier OK drücken.

Diese Meldungen kommen je nach Laune des Druckers bis zu 4x - wir haben ja alle CISS-Patronen neu eingesetzt.

Warum manchmal nur eine Meldung kommt oder auch mal 2 oder 3? Keine Ahnung, das weiss nur HP.

Es kann auch die Meldung kommen "Tintenpatrone eines anderen Herstellers eingesetzt".

Der Drucker würfelt hier munter zwischen Gefälscht, Refillt und Fremdanbieter hin und her - ist wohl Absicht damit man bei den vielen Meldungen doch mal den falschen Button klickt, dann ist das CISS erst mal wieder deaktiviert.

Also immer erst Lesen, dann denken, dann überlegen, dann klicken.

 

Jedenfalls sollte der Drucker nach dieser Prozedur wieder problemlos die nächsten paar Tausend Seiten drucken.

 

Wenn nicht - Prozedur wiederholen. Chips überprüfen ob diese evtl. verrutscht oder verschmutzt sind.

 

So, ich drucke jetzt gleich mal 3000 Flyer zum Test...

 



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