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Druckverfahren

[Bezeichnet die Art und Weise, wie und wodurch die zu druckende Information ausgegeben wird.]

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen kleinen Überblick über die gebräuchlichsten Druckverfahren für private Anwender und Büros.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Es sollen auch nur Drucktechniken für den Heimgebrauch und für den Einsatz in Büros besprochen werden, also kein Siebdruck, Offsetdruck oder ähnliches. Bei Druckeronkel geht es um Geräte für Endanwender, nicht für Druckereien.

Falls jemand weitere Infos hat, einfach eine kurze Mail an Ihren Druckeronkel schicken.

Soweit verfügbar habe ich natürlich alle Drucker selbst zerlegt und untersucht :-)

 

Im Laufe der Zeit gab es viele Drucktechniken die heute nicht mehr oder kaum noch eingesetzt werden. Diese habe ich im Bereich Exoten aufgelistet.

Die gebräuchlichsten Druckverfahren sind heutzutage Tinten- und Laserdrucker, fast jeder Computerbenutzer hat heute auch Zugriff auf mindestens eines dieser Geräte. Vor allem Tintendrucker werden teilweise regelrecht verschleudert, die Hersteller lassen sich diese "Geschenke" aber später durch extrem teure Verbrauchsmaterialien wieder zurückzahlen.

Nadeldrucker finden sich fast nur noch in Arztpraxen und in Bereichen in denen Durchschläge benötigt werden.

Diese Drucktechnik ist zwar sehr robust und die Verbrauchsmaterialien sind recht günstig, aber es gibt doch einige Nachteile die den Einsatz von Nadeldruckern einschränken: mangelnde Grafikfähigkeit, Farbfähigkeit nur mit sehr geringer Qualität, lauter Druck, geringe Auflösung (Druckpunktgröße durch Nadeldurchmesser bestimmt).

Thermotransferdrucker(*) werden heutzutage hauptsächlich für den Etikettendruck eingesetzt, aber auch die im Modellbaubereich beliebten (und leider nicht mehr produzierten) Microdry-Drucker von Alps (als OEM auch von OKI und Citizen vertrieben) arbeiten nach dem Thermotransferverfahren.

(*nicht verwechseln mit Thermodruckverfahren!)

 

Laserdrucker waren lange Zeit der Inbegriff des Bürodruckers: Schnell, sehr hochwertiger Druck und vor allem in Büros zu finden. Mittlerweile gibt es aber auch Laserdrucker die kaum größer als Tintendrucker sind. Diese Geräte eignen sich damit auch für Privatanwender und Wenigdrucker.

 

Sublimationsdrucker sind Geräte bei denen die Farben verdampft werden und in das Druckmedium eindringen.

Das Ergebnis sind extrem hochwertige und beständige Drucke, Sublimationsdrucker findet man sehr häufig im Werbebereich für den Fotodruck und für den Druck von Transfer-Objekten bei denen der Druck auf geeignet beschichtete Materialien übertragen wird (z.B: Fototassen und Werbeobjekte)

Im Fotodruck werden Sublimationsdrucker immer mehr von Tintendruckern verdrängt.

 

Festtinten-Drucker sind eine Besonderheit der Firma Xerox. 

Drucktechnisch arbeiten die Geräte mit Tinte die zwar flüssig verdruckt wird, aber in der Ausgangsform fest ist.

Die Festtinte basiert nicht auf Flüssigkeit sondern auf Wachs. Zum Druck wird eine kleine Menge von einem Vorrats-Block abgeschmolzen und in heisser Form auf das Papier gespritzt. Dort wird die Tinte durch Abkühlung sofort wieder fest.

 

Tintendrucker sind die Universalgeräte im Druckbereich. Neben den überall anzutreffenden Tintendruckern für "normale" Anwender erobern Tintendrucker auch immer mehr Spezialbereiche die früher von anderen Drucktechniken beherrscht wurden. In Sachen Geschwindigkeit und Qualität auf Normalpapier erreichen Tintendrucker heute bereits die Qualität von Laserdruckern. Auf Spezialmedien sind sie diesen sogar deutlich überlegen.

Mit neu entwickelten Tinten werden Dinge bedruckt die früher kaum für möglich gehalten wurden.

thermisch oder durch UV-Licht härtende Tinten eignen sich problemlos für den Einsatz im Aussenbereich, Objekte lassen sich direkt bedrucken, die Anwendungsgebiete sind fast unbegrenzt.

Bild: Typenrad/Druckeronkel
Bild: Typenrad/Druckeronkel

Der Ausdruck kann erfolgen:

  • zeilen- oder seitenweise
  • mit oder ohne Hilfe einer Seitenbeschreibungssprache
  • farbig oder schwarzweiß
  • mit Tinte, Toner oder mit einem Farbband

Wir unterscheiden ausserdem:

- impact

Impact-Drucker übertragen die Farbe durch mechanische Einwirkung des Druckkopfes auf das Papier. Dabei wird ein Tintenband, Kohlepapier oder selbstdruckendes Papier verwendet.

Nadeldrucker arbeiten nach dem Impact-Druck-Verfahren, ebenso die gute alte Schreibmaschine (abgesehen von wenigen Exoten die ein Tintendruckwerk eingebaut hatten!). Am Anfang der Entwicklung von Peripheriegeräten für Computer wurden tatsächlich Schreibmaschinen  eingesetzt die einen Anschluss für Computer eingebaut hatten.

Die Schreibmaschine konnte dadurch manuell genutzt oder am Computer als Drucker betrieben werden.

 

- non-impact

Non-Impact-Drucker übertragen die Farbe ohne mechanische Einwirkung auf das Papier, z.B: durch Verwendung von beschichtetem oder Lichtempfindlichen Papier. Tintendrucker und Laserdrucker sind ebenfalls Non-Impact- Geräte. Non-Impact-Drucker können keine Durchschläge erstellen.

 

Die Entwicklung geht immer weiter in Richtung Non-Impact. Die meistverbreiteten Druckverfahren sind Tinten- und Laserdruck.



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