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Tinte

(letztes Update: 7.3.2010)

 

Druckeronkel erklärt Euch heute einiges zum Thema Druckertinte.

 

Beim Kauf von Druckertinte fällt auf, daß es teilweise erhebliche Preisunterschiede gibt.

Immer wieder werde ich gefragt, ob diese berechtigt sind.

Klare Antwort: JEIN


Mein Tipp:

Tinte von bekannten Herstellern wählen, keine NoName-Billig-Tinte und dann dort kaufen wo man gut beraten wird und nicht zu viel dafür zahlt.
Nicht der billigste Anbieter ist der beste sondern der mit dem besten Gesamtkonzept zum günstigen Preis - hier darf gerne mein Shop ausprobiert werden - meine Tinten verwende ich selbst - das dürfte doch eine gute Empfehlung sein - siehe z.B. mein 100.000 Seiten Druckmarathon.

Wenn man sich die Druckköpfe und vor allem deren Düsen anschaut und auch das gesamte Drucksystem beachtet, sieht man, daß es sich um ein hochkomplexes System handelt.

 

Die benötigte Tinte muss genau auf das jeweilige Drucksystem abgestimmt sein. Ist die Tinte zu dünnflüssig kann es zu Tropfenbildung kommen, bei zu dicker Tinte kommt es zu Verstopfungen. Die sogenannte Viskosität muss genau stimmen.

Von sogennanten "Universal-Tinten" rate ich daher eher ab.

Die Druckerhersteller entwickeln ihre Drucker von Modell zu Modell weiter, die Schritte sind aber meist recht klein. Daher kann man manche Refill-Tinten in mehreren verschiedenen Patronen einsetzen. Teilweise ändert sich leicht der Farbton der Ausdrucke, meistens aber noch im tolerierbaren Bereich.

Von Tinten die für viele oder alle Drucker verschiedener Hersteller gleichermassen geeignet sein sollen rate ich aber ab, das ist normalerweise nicht zu empfehlen - sonst könnte ich meinen Shop problemlos entrümpeln und nur noch eine Tinte anbieten. Bisher habe ich aber keine Tinte gefunden, mit der das möglich ist.

 

Druckeronkel bietet in seinem Shop nur ausgewählte Produkte an die ich selbst getestet habe. Daher ist mein Angebot auch eher begrenzt.

Mein Schwerpunkt liegt zudem auf Spezialdruckfolien wie Decalfolien und Material für Abreibebeschriftungen.

Falls aber jemand nach irgendeinem bestimmten Artikel sucht der nicht in meinem Shop ist einfach eine Mail an mich, ich schaue dann, was ich machen kann.

Nachbauten, nachgefüllt oder selbst nachfüllen?

Welches ist die beste Lösung für einen günstigen und guten Druck?

 

Antwort: es kommt darauf an!

 

REFILLT

 

Bei den meisten Geräten von Lexmark und HP sind die Druckköpfe fest auf den Tintenpatronen montiert*. Da es sich um patentrechtlich geschützte Teile handelt gibt es hier keine nachgebauten Patronen.

Die angebotenen kompatiblen Patronen sind daher alle bereits gebraucht. Es handelt sich um neu befüllte Originalpatronen.

Die kompatiblen Anbieten sammeln die Originalpatronen ein, reinigen und prüfen sie und füllen sie mit neuer Tinte.

Der Nachteil daran ist daß niemand weiss, wie oft die Patronen bereits befüllt wurden und was der Vorbesitzer damit schon alles gemacht hat.

Meist ist die Qualität anfangs genausogut wie mit Originaltinte, oft gibt es aber nach einiger Zeit Ausfälle oder die Reichweite der Patronen ist deutlich geringer als erwartet.

Meine Erfahrungen mit fertig befüllten kompatiblen Patronen ist daher zwiespältig.

 

Kompatibel

 

Bei Geräten von Epson, Canon und Brother sind die Druckköpfe fest in den Geräten installiert*, hier wird nur die Tintenpatrone gewechselt.

Die Tintenpatronen enthalten nur die Tinte und normalerweise keine Elektronik.

Diese Bauart lässt sich sehr leicht nachbauen und daher gibt es hier sehr viele Angebote von Fremdfirmen - überwiegend aus China.

Die Bandbreite der Tintenqualität ist aber extrem.

Von Tinte die der Herstellertinte gleichwertig oder teilweise sogar überlegen ist bis zu Patronen die beim ersten Einsatz den Druckkopf zerstören ist alles erhältlich. Man muss nicht die teuersten Patronen nehmen, aber die absoluten Billig-Angebote sind mit Vorsicht zu geniessen. Im Zweifelsfall einfach im Internet nach Erfahrungsberichten suchen.

Die Nachbauten sind natürlich den Druckerherstellern ein Dorn im Auge.

Daher werden die Patronen mit Chips ausgestattet die entweder patentierte Technik oder eine schwer nachzubauende Verschlüsselung enthalten.

Oft versuchen die Hersteller auch, irgendwelche trivialen Dinge zu patentieren: Mehrkammersysteme, Lufteinlässe, Plastiknasen.

Offiziell zum Wohl der Verbraucher, in Wirklichkeit geht es aber nur darum, die lästige Konkurrenz zumindest eine Zeit lang abzuhängen.

Wenn dann endlich kompatible Ware in nennenswerter Stückzahl am Markt ist bringt man wieder ein neues Gerät mit neuen Patronen heraus - wie bei der Geschichte von Hase und Igel.

* Hinweis: die Canon-Druckköpfe sind austauschbar, der Austausch lohnt sich aber meistens nicht. Es gibt auch HP-Drucker mit getrennten Druckköpfen und Patronen - die Aussage gilt für die meisten Drucker der genannten Hersteller aber nicht für alle! In neuerer Zeit verwischen die Grenzen immer mehr, daher muss man bei neueren Geräten zur Einordnung den jeweiligen Drucker betrachten.


Selbst nachfüllen.

 

Selbst nachfüllen ist die billigste Methode. Allerdings eignen sich nicht alle Patronen zum Selbstnachfüllen.  Und nicht jeder kann oder sollte sich das Nachfüllen zutrauen. Für die meisten Menschen ist das aber mit passender Refill-Anleitung und etwas Geschick kein Problem.
Bei Druckeronkel gibt es zu einigen weit verbreiteten Systemen Nachfüll-Anleitungen.

Patronen mit Schwamm-System sind am einfachsten nachzufüllen. Man muss oft nur an geeigneter Stelle ein Loch hineinbohren und Tinte einspritzen.

Da die Füllstände aber meistens nicht gemessen sondern über Chips "geschätzt" werden kann es sein, daß die Patronen trotz Refill nicht funktionieren oder daß der Drucker anschliessend den Füllstand nicht mehr korrekt erkennt.

Je nach Hersteller und System gibt es aber auch Patronen die man nur nachfüllen sollte wenn man sich gut auskennt. Auch gibt es Patronen bei denen sich das Nachfüllen nicht lohnt weil es zu aufwendig ist oder weil günstige fertig gefüllte kompatible Patronen verfügbar sind.

Die Hersteller wollen natürlich nicht, daß man die Patronen einfach so nachfüllt. Daher haben sie auch hier Fallen eingebaut, um das einfache Nachfüllen zu verhindern: Chips die nach dem Verdrucken einer gewissen Tintenmenge entwertet werden, Systeme die mit Unterdruck arbeiten und beim anbohren nicht mehr dicht verschlossen werden können,  spezielle Kammern die ein Refillen erschweren oder wie bei den Pyramiden in Ägypten Schein-Gänge und -Kanäle ohne Funktion, nur um die Anwender vom Nachfüllen abzuhalten.

Originale oder kompatible Tinte?

Ansichtssache...

Originaltinte ist in der Regel am teuersten.

Wer aber sowieso nur eine Patrone pro Jahr verdruckt sollte mit Originaltinte arbeiten und braucht sich nicht weiter über Alternativen Gedanken machen - es lohnt sich einfach nicht.


Für alle die mehr drucken kommt vor der Frage nach kompatibler Tinte die Frage nach dem richtigen Drucker. Denn schon hier kann man viel falsch machen.

Der 50,- Euro-Drucker vom Discounter-Grabbeltisch wird spätestens beim nächsten Tintenkauf ein teurer Spass. Wer viel druckt sollte nicht nur die Drucker für Heimanwender anschauen sondern auch Geräte die eigentlich für "Business"-Anwender gedacht sind.

So bieten beispielsweise HP mit der Officejet Pro-Serie oder Epson mit den Business-Inkjets Geräte an, die in der Anschaffung nicht teuer sind, im Unterhalt aber auch mit Originalmaterial extrem günstige Druckkosten erlauben.

Nur stehen diese Geräte meistens im Regal weiter hinten als die Produkte für Heimanwender, obwohl sie auch für Privatanwender uneingeschränkt empfehlenswert sind.


Hat man einen Drucker und möchte kompatible Patronen kaufen oder selbst nachfüllen, dann sollte man zu Ware von bekannten Anbietern greifen und nicht nur nach dem Preis schauen.

Bei Druckeronkel gibt es Patronen und Tinte von MMC und Inktec, mit beiden Herstellern habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

Pigmentiert oder Dye-Tinte?

Eine ausführliche Beschreibung der unterschiedlichen Tinten gibt es unter TINTENARTEN.

 

Hier sollte man normalerweise bei dem bleiben was der Hersteller bei dem entsprechenden Druckermodell an Tinte verwendet:

Drucker die mit DYE-Tinte arbeiten sollten auch mit DYE-Tinte befüllt werden.

Patronen mit Pigment-Tinte sollte man mit Pigment-Tinte nachfüllen.

In der Regel kann man auch Dye-Tinte in Druckern verwenden die für Pigment-Tinte entwickelt wurden. Pigment-Tinte in Druckern die für DYE-Tinte entwickelt wurden endet aber meistens mit einem Druckkopf-Tod.

Dye-Tinte ist im prinzip nur gefärbtes Wasser. Dye (englisch für Farbstoff) sind chemische Verbindungen mit der Fähigkeit, andere Materialien zu färben. Diese Farbstoffe sind lösbar und werden in Wasser, Alkohol oder anderen Lösemittel gelöst. Nach dem Aufbringen auf das Zielmedium verflüchtigt sich das Lösemittel und zurück bleibt die Farbe.

 

Pigmente sind unlösliche Farbmittel. Einfach gesagt kleine Farbkügelchen. Diese werden zwar auch in flüssigen Tinten verwendet, lösen sich aber nicht auf.

Dier Herstellung von Pigment-Tinten ist aufwendiger (die Kügelchen müssen im Trägermedium schweben, dürfen sich nicht absetzen oder verklumpen, müssen gleichmäßig verteilt sein), daher sind Pigment-Tinten in der Regel teurer.

Pigment-Tinten sind aber normalerweise kräftiger und farbstabiler, d.h. sie bleichen nicht so schnell aus.

Da die meisten Geräte die für Pigment-Tinte ausgelegt sind auch Dye-Tinte vertragen und diese Dye-Tinte billiger ist, findet man in den meisten kompatiblen Patronen Dye-Tinte.

Will man pigmentierte Tinte, dann muss man aufpassen daß man auch das richtige Produkt wählt.


Fotopapier für Tintendrucker ist meistens für DYE-Tinte entwickelt worden, daher gibt es darauf mit DYE-Tinte meistens bessere Druckergebnisse.

Hat man einen Drucker mit Pigment-Tinte, dann sollte man vorher testen ob das Fotopapier auch geeignet ist.

Pigment-Tinten haben aber auch entscheidende Vorteile:

- auf Normalpapier haften die Pigmente auf dem Papier und zerfliessen nicht, die Drucke sehen schärfer aus.

- Die Pigmente zersetzen sich nicht so schnell bei Lichteinwirkung, Pigment-Tinten-Drucke sind daher in der Regel auch haltbarer.

- Die Pigmente sind in der Regel nicht wasserlöslich. Die Drucke sind daher weitgehend wasserfest und verwischen nicht wenn man mit einem Textmarker darüberfährt.

Um die Vorteile beider Systeme zu vereinen hat z.B. Canon Geräte mit 5 Farben am Markt: eine große Schwarz-Tinten-Patrone mit Pigment-Tinte für den Druck auf Normalpapier und eine kleine Schwarz-Tinten-Patrone mit Dye-Tinte für den Druck auf Fotopapier - die Farben sind hier durchweg DYE-Tinten.

Drucker mit lediglich 4 Tinten (Pigment-Schwarz und Dye-Farbe) mischen beim Foto-Druck schwarz aus den 3 Farbpatronen. Pigment-Schwarz ist auch in der regel matt während die Dye-Drucke auf Fotopapier glänzend werden, druckt man mit allen Farben auf Fotopapier, z.B. bei falscher Papierwahl im Treiber, dann sind die Schwarz-Flächen sichtbar matt und passen nicht zum übrigen glänzenden Foto.

Früher war üblicherweise auch die Auflösung der Dye-Tinten höher, da sich Pigmente nicht beliebig klein machen lassen. Mittlerweile liegt dieser Vorteil aber nur noch im Theoretischen Bereich, Pigment-Fotodrucke sind mittlerweile genauso fein aufgelöst wie Dye-Drucke.

Epson verwendet in seinen Druckern überwiegend Pigment-Tinten.

Die Ausdrucke dieser Geräte überzeugen durch hohe Farbkraft, Wischbeständigkeit und lange Haltbarkeit.

Weitere Infos

passende weitere Informationen:


Tinten-Arten - die unterschiedlichen Tinten

Tintenmedien - Folien und Papiere für Tintendrucker

Papier - Informationen über Papier

Tintendrucker - Erklärung der Drucktechnik

Druckertests - hier habe ich diverse Drucker getestet

Refill - Anleitungen zum Patrone nachfüllen



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